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Soziale Teilhabe

Das Programm „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ zielt darauf ab, die soziale Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen in Vorarlberg zu fördern und sicherzustellen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche die Möglichkeit hat, sich als wertvoller Teil der Gemeinschaft zu fühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die soziale Teilhabe ist ein zentraler Aspekt für das gelingende Aufwachsen und die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden folgende Maßnahmen und Strategien verfolgt:

  1. Förderung der sozialen Integration und Inklusion:
    • Inklusive Angebote: Entwicklung und Bereitstellung von inklusiven Angeboten, die allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Zugang zu Freizeit-, Bildungs- und Betreuungsangeboten ermöglichen.
    • Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung: Durchführung von Sensibilisierungsmaßnahmen und Schulungen für Fachkräfte, Eltern und die breite Öffentlichkeit, um das Bewusstsein für die Bedürfnisse und Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Lebenslagen zu schärfen.
  2. Stärkung der Gemeinschaft und des sozialen Zusammenhalts:
    • Gemeinschaftsprojekte: Initiierung und Unterstützung von Projekten, die den sozialen Zusammenhalt fördern, wie z.B. Gemeinschaftsfeste, Nachbarschaftsinitiativen und generationenübergreifende Aktivitäten.
    • Partizipation und Mitgestaltung: Schaffung von Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfelds zu beteiligen, z.B. durch Kinder- und Jugendparlamente, partizipative Planungsprozesse und Mitwirkungsmöglichkeiten in lokalen Projekten.
  3. Unterstützung von Familien in belastenden Lebenslagen:
    • Niedrigschwellige Angebote: Bereitstellung von niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten für Familien in schwierigen Lebenssituationen, wie z.B. Beratungsstellen, Familienzentren und mobile Dienste.
    • Netzwerkarbeit und Koordination: Aufbau und Pflege von Netzwerken zwischen verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Freizeit, um eine ganzheitliche Unterstützung von Familien zu gewährleisten.
  4. Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens:
    • Gesundheitsfördernde Maßnahmen: Implementierung von Maßnahmen zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, wie z.B. Bewegungsprogramme, Ernährungsberatung und psychologische Unterstützung.
    • Präventionsketten: Aufbau und Ausbau von Präventionsketten, die eine kontinuierliche und lebensphasenübergreifende Unterstützung von Kindern und Jugendlichen von der Geburt bis zum Berufseintritt sicherstellen.
  5. Bildung und lebenslanges Lernen:
    • Bildungschancen: Sicherstellung des Zugangs zu hochwertigen Bildungsangeboten für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Situation.
    • Lernförderung und Nachhilfe: Bereitstellung von Lernförderungs- und Nachhilfeangeboten, um bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen.
  6. Empowerment und Selbstwirksamkeit:
    • Stärkung der Selbstwirksamkeit: Förderung der Selbstwirksamkeit von Kindern und Jugendlichen durch Maßnahmen, die ihnen helfen, ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln.
    • Empowerment-Programme: Durchführung von Programmen, die Kinder und Jugendliche darin unterstützen, ihre eigenen Interessen und Talente zu entdecken und zu entfalten.

Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen und Strategien soll das Programm „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ dazu beitragen, dass alle Kinder und Jugendlichen in Vorarlberg die gleichen Chancen auf ein gelingendes Aufwachsen und eine positive Entwicklung haben, unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Ausgangslage.

Kein Kind zurücklassen