Das Programm „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ verfolgt das übergeordnete Ziel, das gelingende Aufwachsen aller Kinder und Jugendlichen in Vorarlberg zu fördern und ihre Entwicklungsbedingungen und Lebenschancen zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Querschnittziele formuliert, die sich auf verschiedene Aspekte des Aufwachsens und der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beziehen. Diese Querschnittziele sind:
- Soziale Teilhabe:
- Förderung der sozialen Integration: Sicherstellung, dass alle Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, sich als Teil der Gemeinschaft zu fühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
- Stärkung des sozialen Zusammenhalts: Initiierung und Unterstützung von Projekten, die den sozialen Zusammenhalt und die Gemeinschaft fördern, wie z.B. Gemeinschaftsfeste und generationenübergreifende Aktivitäten.
- Gesundheitliche Teilhabe:
- Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit: Implementierung von Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, einschließlich Bewegungsprogramme und psychologische Unterstützung.
- Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung: Durchführung von Bildungsmaßnahmen und Schulungen, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden zu schärfen.
- Bildungsteilhabe:
- Förderung des Zugangs zu Bildungseinrichtungen: Sicherstellung des Zugangs zu inklusiven Bildungseinrichtungen, die allen Kindern und Jugendlichen gleiche Bildungschancen bieten.
- Stärkung der Bildungsinfrastruktur und -qualität: Förderung der Qualität von Bildungseinrichtungen durch regelmäßige Evaluation und Weiterentwicklung von Bildungsangeboten.
- Empowerment und Selbstwirksamkeit:
- Stärkung der Selbstwirksamkeit: Förderung der Selbstwirksamkeit von Kindern und Jugendlichen durch Maßnahmen, die ihnen helfen, ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln.
- Empowerment-Programme: Durchführung von Programmen, die Kinder und Jugendliche darin unterstützen, ihre eigenen Interessen und Talente zu entdecken und zu entfalten.
- Integration und Inklusion:
- Förderung der Integration und Inklusion: Maßnahmen zur Förderung der Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder besonderen Bedürfnissen, um allen gleiche Chancen zu bieten.
- Inklusive Angebote: Entwicklung und Bereitstellung von inklusiven Angeboten, die allen Kindern und Jugendlichen Zugang zu Freizeit-, Bildungs- und Betreuungsangeboten ermöglichen.
- Netzwerkarbeit und Koordination:
- Aufbau und Pflege von Netzwerken: Aufbau und Pflege von Netzwerken zwischen verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Freizeit, um eine ganzheitliche Unterstützung von Familien zu gewährleisten.
- Kooperation mit Eltern: Förderung der Zusammenarbeit mit Eltern, um sie in die Bildungsförderung ihrer Kinder einzubinden und zu unterstützen.
- Präventionsketten und lebensphasenübergreifende Unterstützung:
- Aufbau und Ausbau von Präventionsketten: Sicherstellung einer kontinuierlichen und lebensphasenübergreifenden Unterstützung von Kindern und Jugendlichen von der Geburt bis zum Berufseintritt.
- Lebenslagenorientierte Ausrichtung: Angebote, die sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientieren und den individuellen Entwicklungs- und Bildungsprozess entlang der Leitfrage „Was braucht das Kind?“ unterstützen.
Durch die Umsetzung dieser Querschnittziele soll das Programm „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ dazu beitragen, dass alle Kinder und Jugendlichen in Vorarlberg die gleichen Chancen auf ein gelingendes Aufwachsen und eine positive Entwicklung haben, unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Ausgangslage.

