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Gesundheitliche Teilhabe

Das Programm „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ zielt darauf ab, die gesundheitliche Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen in Vorarlberg zu fördern und sicherzustellen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche die Möglichkeit hat, gesund aufzuwachsen und sich wohlzufühlen. Die gesundheitliche Teilhabe ist ein zentraler Aspekt für das gelingende Aufwachsen und die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden folgende Maßnahmen und Strategien verfolgt:

  1. Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit:
    • Gesundheitsfördernde Maßnahmen: Implementierung von Maßnahmen zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, wie z.B. Bewegungsprogramme, Ernährungsberatung und psychologische Unterstützung.
    • Präventionsketten: Aufbau und Ausbau von Präventionsketten, die eine kontinuierliche und lebensphasenübergreifende Unterstützung von Kindern und Jugendlichen von der Geburt bis zum Berufseintritt sicherstellen.
  2. Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung:
    • Gesundheitsbildung: Durchführung von Bildungsmaßnahmen und Schulungen für Fachkräfte, Eltern und die breite Öffentlichkeit, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden zu schärfen.
    • Informationskampagnen: Initiierung von Kampagnen, die über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und die Bedeutung von Prävention informieren.
  3. Stärkung der Gesundheitsversorgung und -infrastruktur:
    • Zugang zu Gesundheitsdiensten: Sicherstellung des Zugangs zu Gesundheitsdiensten für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Situation.
    • Netzwerkarbeit und Koordination: Aufbau und Pflege von Netzwerken zwischen verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Freizeit, um eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.
  4. Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit:
    • Inklusive Gesundheitsangebote: Entwicklung und Bereitstellung von inklusiven Gesundheitsangeboten, die allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Zugang zu gesundheitsfördernden Maßnahmen ermöglichen.
    • Empowerment-Programme: Durchführung von Programmen, die Kinder und Jugendliche darin unterstützen, ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu fördern und zu stärken.
  5. Integration von Gesundheitsförderung in den Alltag:
    • Gesundheitsfördernde Umgebungen: Schaffung von gesundheitsfördernden Umgebungen in Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen, die Bewegung, gesunde Ernährung und psychisches Wohlbefinden fördern.
    • Partizipation und Mitgestaltung: Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Gestaltung von gesundheitsfördernden Maßnahmen und Projekten, um ihre Bedürfnisse und Interessen zu berücksichtigen.
  6. Förderung der Gesundheitskompetenz:
    • Gesundheitsbildung in Schulen: Integration von Gesundheitsbildung in den Schulunterricht, um Kindern und Jugendlichen Wissen und Kompetenzen im Bereich Gesundheit zu vermitteln.
    • Elternarbeit: Angebote zur Unterstützung der Eltern, die ihnen helfen, die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Kinder zu fördern und zu stärken.

Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen und Strategien soll das Programm „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ dazu beitragen, dass alle Kinder und Jugendlichen in Vorarlberg die gleichen Chancen auf ein gesundes Aufwachsen und eine positive Entwicklung haben, unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Ausgangslage.

Kein Kind zurücklassen