Die Präventionskette im Rahmen des Programms „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ ist eine integrierte kommunale Gesamtstrategie zur Gesundheitsförderung und Prävention. Sie zielt darauf ab, das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Gesundheit und Wohlergehen strategisch und wirkungsorientiert zu fördern. Die Präventionskette umfasst sechs Teilbereiche, die verschiedene Lebensphasen von der Geburt bis zum Berufseintritt abdecken.
Leitideen des Ansatzes
Präventionsketten basieren konzeptionell auf zentralen Konzepten der Gesundheitsförderung und Sozialen Arbeit. Der Settingansatz und der Lebensweltansatz sind ebenfalls von zentraler Bedeutung und erhalten durch die Lebensphasen- und Lebenslagenorientierung im Rahmen der Präventionskette eine zusätzliche Dimension.
Ein weiterer wichtiger Leitgedanke ist die gemeinsame öffentliche Verantwortung für ein gutes und gelingendes Aufwachsen junger Menschen, die die elterliche Verantwortung ergänzt.
Neuere Veröffentlichungen betonen die Leitidee, Armutssensibilität in Präventionsketten strukturell, institutionell und individuell umzusetzen. Dies umfasst die bedarfs- und bedürfnisgerechte Weiterentwicklung der bestehenden Infrastruktur.
Das Ziel besteht darin, Leistungssysteme besser zu verzahnen und verwaltungs- und organisationsinterne Abläufe unbürokratisch zu vereinfachen. Armutssensibilität als Leitidee bedeutet auch, (pädagogische) Konzepte, Leitlinien und Routinen in Einrichtungen auf ihre Zugangsgerechtigkeit zu überprüfen und Haltung sowie fachliches Handeln entsprechend zu reflektieren.
Präventionsketten in den Bundesländern
„Gemeinsam stark für Kinder“ – Steiermark Gemeinsam stark für Kinder – Verwaltung – Land Steiermark
Präventionsketten in Deutschland
Kinderstark Nordrhein-Westfalen Kinderstark NRW | Kinderstark NRW
Präventionsketten Niedersachsen Präventionsketten Niedersachsen
Nationales Zentrum frühe Hilfen Präventionsketten und Frühe Hilfen | Nationales Zentrum Frühe Hilfen Kurzbericht zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden

