
Gemeinsam für ein gutes Aufwachsen
Herzlich willkommen bei „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“
„Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ ist eine Tochterinitiative von „familieplus“ des Landes Vorarlberg. Im Zentrum steht ein chancengleicher und chancenreicher Lebensraum für alle Kinder und Jugendlichen, in dem sie gut, gesund und sicher aufwachsen und sich entfalten können.
Aktuell nehmen 39 Gemeinden (fünf Einzelgemeinden und zwei Regios) am Programm teil. Durch die gemeinsame Erarbeitung von Präventionsketten werden die Entwicklungsbedingungen verbessert – von der Schwangerschaft bis zum Berufseintritt.
Wirkungsziel
Mit „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ unterstützt das Land die Gemeinden/Regionen dabei, die gesundheitliche, soziale und Bildungsteilhabe aller Kinder und Jugendlichen zu fördern, besonders jener, die benachteiligt sind. In Zusammenarbeit von Land und Gemeinden werden die Entwicklungsbedingungen und Lebenschancen aller Kinder und Jugendlichen von ihrer Geburt bis zum Berufseintritt durch den Auf- und Ausbau von Präventionsketten in Gemeinden und Regionen verbessert.
Leistungen des Landes
Das Land setzt den strategischen Rahmen, koordiniert das Programm und bindet es an Landesstrategien an. Gemeinden erhalten externe Begleitung, Austauschformate und qualifizierte Präventionskoordinatorinnen und -koordinatoren, deren Personalkosten bis 20.000 € jährlich co-finanziert werden. Gemeinden profitieren Know-how-Transfer, Vernetzung und Qualitätssicherung. Umsetzung und Finanzierung einzelner Maßnahmen liegen bei den Gemeinden, ergänzt durch Fördermittel von Land, Bund oder EU.
Die Organisation
Träger ist das Land, das koordiniert, vernetzt, steuert und fördert. In den teilnehmenden Gemeinden bzw. Regionen agiert je eine qualifizierte Fachkraft als Präventionskoordinatorin bzw. -koordinator, die hauptamtlich die operative Prozessführung wahrnimmt und von externen Gemeindebegleiterinnen und -begleitern unterstützt wird. Weitere Informationen und Wissenswertes zum Programm finden Sie auch auf der Landesseite.
Das Netzwerk
Die teilnehmenden Gemeinden sind Teil eines multiprofessionellen Netzwerks. Der Austausch mit anderen Gemeinden und Regionen sowie die Zusammenarbeit mit Gremien, Einrichtungen, Akteurinnen und Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen fördern ein zielgerichtetes Unterstützungsangebot, das bedarfsgerecht (weiter-)entwickelt wird.
Werden Sie Teil des Netzwerks!

Die gleiche Chance für alle
Unser why
Der chancenreichste Lebensraum zu sein – und das für alle Kinder und Jugendlichen: Vorarlbergs Ziel für 2035 ist gesteckt. Doch was bedeutet das genau?
Der Großteil der Kinder und Jugendlichen wächst unter guten Bedingungen auf – „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ möchte es allen ermöglichen, in einem Umfeld aufzuwachsen, in dem sie sich wohlfühlen und sich als Teil einer Gemeinschaft wahrnehmen. Sie alle sollen dieselbe Chance erhalten, ihre Interessen und Talente zu entdecken und zu entfalten. Ein gutes Aufwachsen eben.
Land, Gemeinden und Regionen schaffen damit die Voraussetzung für eine chancenreiche Zukunft: Sie nehmen Bedürfnisse wahr, analysieren Lebensbedingungen und unterstützen, indem sie Angebote besser vernetzen und sichtbar machen. Ein Konzept, das junge Menschen befähigt, ihre Selbstfürsorge stärkt und zukunftsweisende Gemeinschaften schafft.

Aus der Perspektive der Kinder und Jugendlichen
Die Präventionskette
Kern-Instrument ist der Auf- und Ausbau von kommunalen bzw. regionalen Präventionsketten.
Eine Präventionskette bezeichnet ein zusammenhängendes, aufeinander abgestimmtes Konzept von Maßnahmen, Programmen und Angeboten. Es zielt darauf ab, Kinder, Jugendliche und ihre Familien umfassend und nachhaltig zu unterstützen, um ihre Teilhabechancen und Lebensperspektiven zu verbessern.
Präventionsketten orientieren sich an Lebensphasen und -lagen. Um präventiv zu wirken, setzen sie möglichst früh im Lebenslauf eines Kindes an – bereits vor der Geburt – und begleiten es bis zum erfolgreichen Berufseinstieg.
Ihre Vorteile als teilnehmende Gemeinde auf einen Blick
Finanzierung: Das Land trägt die Hälfte der Personalkosten für die Stelle der Präventionskoordination (0,5 VZÄ), finanziert die Gemeindebegleitungen und die Qualitätssicherung und stellt Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.
Begleitung: Jedem Programmstandort steht eine externe Gemeindebegleitung zur Verfügung. Die professionellen Prozessbegleiterinnen und -begleiter sind im Auftrag des Landes tätig und unterstützen bei Strategie und der Qualitätsentwicklung.
Anbindung: Die Gemeinden bzw. Regionen erhalten Unterstützung bei der ständigen Qualifizierung sowie eine enge Anbindung an und Information zu anderen Landesabteilungen, Programmen und Strategien.
Sie wollen als Gemeinde mit dabei sein?
Das Aufwachsen aller Kinder und Jugendlichen ist Ihrer Gemeinde ein Anliegen? Sie möchten ihnen allen die gleiche Chance für eine aussichtsreiche Zukunft bieten? Sie interessieren sich als Gemeinde für das Programm und möchten daran teilnehmen?
Wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen an einem gelingenden Aufwachsen der kommenden Generationen!






